| 1.
Tag – Ankunft in Caracas und Weiterflug nach Ciudad Bolivar
Ankunft am Nachmittag mit dem Flugzeug in der brodelnden Hauptstadt
Venezuelas. Mit einer Linienmaschine geht es gleich weiter in den
Osten des Landes zur alten Kolonialstadt Ciudad Bolivar, wo uns
unser deutschsprachiger Reiseleiter bereits erwartet. Beim Abendessen
wird die Reise nochmals in allen Details besprochen, bevor in einem
kleinen, landestypisch, einfachen Hotel übernachtet wird. (-/-/-)
2.
Tag – Flug über den "Angel Fall", Temun Tepui
Trek
Früh am Morgen heißt es raus aus den Federn und ab zum
kleinen Flughafen. Ca. 90 Minuten lang fliegen wir in einem Buschflugzeug
über die Gran Sabana, überqueren reißende Flüsse
und farbenfrohe Indiodörfer bis wir die ersten Tafelberge am
Horizont erkennen. Die Spannung steigt! Der Pilot checkt das Wetter,
hoffentlich haben wir heute Glück. Dann geht es mit dem Flieger
durch die Wolken und plötzlich unter uns: der Salto Angel,
der höchste Wasserfall der Erde! Schnell den Auslöser
gedrückt bevor die Wolken wieder zuziehen. Auch die Landung
auf der kleinen Sandpiste der Missionsstation Kamarata ist einer
der aufregendsten Momente der Tages! Weiter geht es dann zu Fuß
durch die weite Savanne bis zum Rio Akan an,
den wir paddelnd mit einem kleinen Einbaum überqueren. Der
Weg führt uns anschließend an Indiofeldern vorbei, dann
geht es quer durch den Primärdschungel bis wir schließlich
auf dem kleinen Temun Tepui angekommen sind. Dort strecken wir unsere
Beine aus und genießen den Sonnenuntergang mit Aussicht auf
die uns umgebenden Tafelberge. Schlafen werden wir in unserer Churuata
(typische indianische Rundhütte) in Hängematten mit Moskitonetzen.
(-/M/A)
3.
Tag – Temun Tepui - Diamanten schürfen
Diamantenfieber! Nach einer kurzen Wanderung erreichen wir unsere
Mine – ein kleiner Fluss mitten im Dschungel. Ist wohl ein
Glückspilz unter uns? Später, am Nachmittag, wandern wir
zu einem imposanten Wasserfall, der in mehreren Stufen den Tepui
herunterfällt. Eine Dusche im erfrischenden Wasser gefällig?
Oder doch lieber einfach nur die phantastische Aussicht genießen?
Die Nacht verbringen wir, nachdem die Indios für uns etwas
Leckeres gekocht haben, wieder im Churuata Camp. (F/M/A)
4.
Tag – Kamadak Camp
Frühmorgens beginnt der Abstieg zum Akanan-Fluss, von wo aus
wir mit einem Einbaum auf dem Schwarzwasserfluss bis zum Kamadak-Fluss
fahren. Unterwegs treffen wir immer wieder auf Pemon-Indianer, die
noch ursprünglich am Flussufer leben. Nach einer einstündigen
Wanderung durch den hier sehr dichten Urwald, erreichen wir ein
wunderschön gelegenes kl eines
Hängematten-Camp. Hier Baden wir im Fluss und lassen den Tag
bei einem Lagerfeuer ausklingen. (F/M/A)
5.
Tag – Kamadak Wasserfall
Am frühen Morgen geht es durch einen herrlichen Teil dieses
dichten Dschungels und durch einen reißenden Fluss, zum fast
100m hohen Kamadak Wasserfall. Zu diesem fast unbekannten und sehr
abgelegenen Wasserfall verliert sich kaum einmal jemand! Auch hier
können wir mitten im Dschungel wieder unter dem so herrlich
erfrischenden Wasser duschen! Am Nachmittag erreichen wir, zusammen
mit den uns ständig begleitenden Pemon Indianern, wieder unser
Camp. Mit den Indianern sitzen wir noch lange zusammen und unterhalten
uns über Gott und die Welt. Einfach toll wie die Menschen hier
leben! (F/M/A)
6.
Tag – Kavac Canyon
Weiter geht es! Nachdem wir mit unseren Einbäumen die kleine
Missionsstation Kamarata erreicht haben, laufen wir nun am Auyan
Tepui entlang über die Savanne zur Indiosiedlung Kavac mit
ihren palmengedeckten Häusern und Hütten. Los geht die
Erkundungstour. Am Nachmittag haben wir Zeit für einen Ausflug
in die gewaltige Schlucht. Unscheinbar und unberührt liegt
er vor uns: der Kavac Canyon mit seinen herrlichen Wasserfällen.
Wer möchte, kann nun im Canyon schwimmen, um zum 40 m hohen
Wasserfall zu gelangen. Müde, aber glücklich legen wir
uns am Abend in unsere Hängematten, die in einer einfachen
Rundhütte aufgehangen sind. (F/M/A)
7.
Tag – Auyan Tepui Trek - Guarayaca
Aufbruch in Richtung Auyan Tepui! Wir wandern durch die Weiten der
Savanne, umgeben von den Tafelbergen. Viele der so genannten Tepuis
wurden noch nie von einem Menschen betreten. Nach einigen Kilometern
über steppenartiges Grasland und einigen kleineren Flüssen
erreichen wir endlich den Punkt wo der Aufstieg auf den Auyan Tepui
beginnt! Der Höhepunkt unserer Reise! Jetzt heißt es
Hände aus der Hosentasche und los geht es über steiniges
Gebiet bergauf. Zwischendurch ein Blick ins Tal und nach einem „Endspurt“
du rch
flaches, buschiges Gelände, erreichen wir erschöpft das
Camp Guarayaca. Schnell die letzten Sonnenstrahlen genutzt und das
Zelt aufgebaut und dann ab in den Fluss für ein erfrischendes
Bad, bevor wir uns die Bäuche vollschlagen. Ein toller Tag!
(F/M/A).
8.
Tag – Auyan Tepui Trek - El Peñon
Im Morgengrauen geht es noch mit müden Knochen weiter. Wir
kämpfen uns durch den dichten Urwald und durch meterhohes Buschwerk,
welches den Auyan Tepui umsäumt. Am späten Nachmittag
dann Aufatmen: wir sind am „El Peñon“ angelangt,
einem riesigen Felsblock, unter dem wir unsere Zelte aufschlagen.
Unser heutiges Badezimmer: ein Wasserfall. Wer traut sich wohl eine
Dusche zu? (F/M/A)
9.
Tag – Auyan Tepui Trek - El Libertador – El Oso
Auf allen Vieren kriechen wir durch wildes Wurzelgeflecht und sumpfiges
Gelände, aber es wird noch spannender: Mit einem Seil gesichert
und mit Unterstützung der Indios überqueren wir 10-12m
hohe Steinbrocken bis wir schließlich eine fast unüberwindbar
wirkende Steilwand des Tafelberges erreichen: „El Libertador“,
der höchste Punkt des Auyan Tepui (2.280m)! Der Ausblick raubt
uns den Atem und wir legen eine Rast ein. Anschließend brechen
wir zum Übernachtungsfelsen „El Oso“ auf. (F/M/A)
10.
Tag – Auyan Tepui Trek - Campo Lecho
Wir haben es geschafft: Der Auyan Tepui ist bezwungen! Ein erhabener
Moment und die Freude ist groß! Wir wandern in der bizarren
Landschaft über riesige Felsplatten hinunter zu einem kleinen
Nebenfluss des Churun. Das erfrischende Bad tut uns gut. Danach
erkunden wir ausgiebig das Gipfelplateau. Am Nachmittag erreichen
wir dann das „Campo Lecho“. (F/M/A)
11.
Tag – Auyan Tepui Trek - Gipfelplattform – El Oso
Noch einige intensive Erkundungswanderungen und dann geht es zurück
in das Camp „El Oso“. Wir schauen noch nachdenklich
den Sternschnuppen nach bevor wir unter dem Sternenzelt die letzte
Nacht auf der Gipfelplattform verbringen werden. (F/M/A)
12.
Tag – Auyan Tepui Trek - El Peñon
Abstieg! Wir verlassen die Gipfelplattform und wandern bergab zum
Felsen El Peñon. Am Felsen angekommen staunen wir nicht schlecht:
die Indios, die uns während der Tour begleiten, sind schon
längst angekommen und haben uns einen Tee gekocht. (F/M/A)
13.
Tag – Auyan Tepui Trek - Uruyen
Nach dem Frühstück wandern wir zurück nach Guarayaca,
unserem ersten Übernachtungscamp. Das südamerikanische
Temperament hat uns angesteckt: wir halten eine kleine „Siesta“
über die Mittagszeit. Dann heißt es wieder Aufbruch:
Wir überqueren den Río Ocoñe und kommen schließlich
im kleinen Pemon-Dorf Uruyen an. In unse ren
riesigen Hängematten haben wir Zeit, das Erlebte zu verarbeiten.
(F/M/A)
14.
Tag - Einbaumtour - Arenal
Nun sind wir froh wieder einmal vier Räder unter uns zu haben.
Mit dem Jeep fahren wir bis ans Ufer des Rio Akanan. "Einschiffen"
und Weiterfahrt im Einbaum zusammen mit unseren Freunden den Pemon-Indianern
zum Camp Arenal. Wer jetzt nicht das Gleichgewicht behält nimmt
zwangsläufig ein Bad. Unterwegs noch eine Überraschung:
Mitten im Nichts ein DC-3 Flugzeug. Wir halten an und erfahren die
unglaubliche Geschichte wie das Flugzeug hier hergekommen ist. (F/M/A)
15.
Tag - Einbaumtour - Angel Fall & Canaima
Durch Stromschnellen fahren wir zum Basiscamp des Angel Falls. Ein
Highlight jagt das Nächste. Wanderung durch tiefsten Dschungel
zum Becken des Wasserfalls. Wir baden unter einer fast 1000m hohen
Dusche. Dann nach Tagen in der Natur treffen wir in Canaima wieder
auf die Zivilisation. Einfache Betten und ein Bad mit Dusche warten
auf uns. Aber brauchen wir das überhaupt noch als echte Naturburschen?
(F/M/-)
16.
Tag – Canaima - Salto Sapo - Ciudad Bolivar
Die Zeit vergeht wie im Flug. Gestern waren wir doch zu müde,
also unterwandern wir heute den gewaltigen Sapo Wasserfall und baden
an herrlichen Stränden. Nachmittags geht es mit der Buschmaschine
zurück nach Ciudad Bolivar. Nun geht es ab in die lebhaften
Straßen voller südamerikanische Lebensfreude. Ciudad
Bolivar, eine Stadt gefangen zwischen karibischer Gelassenheit und
hektischem Geschäftsleben. Den Sonnenuntergang genießen
wir auf einem kleinen Schiff auf dem Orinoko Fluss, bevor es zum
Abschiedsabendessen geht! Übernachtet wird wieder in dem Hotel
der ersten Nacht in Ciudad Bolivar (-/-/-)
17.
Tag – Ciudad Bolivar – Caracas - Abreise
Heute geht unsere abenteuerliche Reise zu Ende. Mit einer kleinen
Linienmaschine geht es entweder von Ciudad Bolivar oder ab Puerto
Ordaz weiter nach Caracas… (-/-/-)
Verlängerungsprogramme
auf Anfrage (z.B. Orinoco-Delta, Strand von Santa Fé)
Unser
Tipp für Freunde schöner Bilder, Informationen und Geschichten
rund um den Auyan Tepui:
Andreas Klotz - einer unserer Kunden auf der Tour - hat ein Buch
über seine Reise zum Auyan Tepui geschrieben. Weitere Informationen
zum Buch sowie eine Bestellmöglichkeit findet Ihr hier.
Unser
Tipp für Literaturinteressierte:
Viele Details der abenteuerlichen Trekkingtour zu den Tepuis könnt
Ihr übrigens nachlesen in dem Roman: "Der
Traumapfel" von Cordula Hamann. |